Die Schwangerschaft

1. Trimester (Trimenon)

Schon bevor die werdenden Eltern von der bestehenden Schwangerschaft erfahren, ist das 1. Trimenon in vollem Gange. In den Schwangerschaftswochen 1-12 entwickelt sich der Embryo sehr rasch, was für die Mutter mit zahlreichen hormonellen Umstellungen einhergeht. Morgendliche Übelkeit, Erbrechen und empfindliche Brüste sind nur einige Aspekte, die nun zu einem Schwangerschaftstest animieren. Trotz ärztlicher Bestätigung, bleibt die erfreuliche Nachricht im ersten Trimester jedoch meist ein Geheimnis der Eltern, zumal ein spontaner Abgang des Fötus bis zur 12. SSW keine Seltenheit darstellt. 


2. Trimester (Trimenon)

Den zweiten Schwangerschaftsabschnitt, das 2. Trimenon, empfinden die meisten Frauen als den angenehmsten. Die anfänglichen Schwangerschaftsbeschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Gefühlsschwankungen, nehmen deutlich ab und lassen die Mütter in den Schwangerschaftswochen 13-24 wieder problemlos ihrem Beruf nachgehen oder sogar Reisen unternehmen. Auch sinkt das Risiko einer Fehlgeburt, weshalb viele werdende Eltern erst jetzt ihr Umfeld über die Schwangerschaft informieren und die Frohe Botschaft. Gegen Ende des zweiten Trimesters werden außerdem erste Bewegungen des Fötus spürbar. 


3. Trimester (Trimenon)

Im letzten Schwangerschaftsdrittel, dem 3. Trimenon, schließt der Fötus seinen Reifeprozess ab und bereitet sich auf die bevorstehende Geburt vor. Dabei schreitet die Entwicklung zwischen den Schwangerschaftswochen 25-40 soweit voran, dass selbst eine Frühgeburt dank intensivmedizinischer Behandlung kaum mehr ein Überlebensrisiko für das Kind darstellt. Für die werdende Mutter wird dies finale Zeit des dritten Trimesters in erster Linie durch das zusätzliche Gewicht beeinflusst, welches ihr besonders in heißen Sommermonaten zu Schaffen machen kann.